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Achtung - Geänderte Gottesdienstzeiten

Dienstag:
09:00 Hl. Messe
Mittwoch:
08:30 - WoGoDi - St. Marien
18:30 Rosenkranzgebet
19:00 Hl. Messe
Donnerstag:
19:00 Hl. Messe - St. Marien
Freitag:
09:00 Hl. Messe
Samstag:
17:00 Hl. Messe
18:30 WoGoDi mit Kommunionsausteilung - St. Marien
Sonntag:
08:00 Hl. Messe - St. Marien
10:30 Hl. Messe

Öffnungszeiten

Pfarrbüro St. Marien:
Do: 16:30 - 18:30 Uhr
Tel: 04961/71051
Fax: 04961/665245

Pfarrbüro St. Michael:
Di, Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr
Do: 14:30 - 16:00 Uhr
Tel: 04961/668770
Fax: 04961/6687722

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Hier können Sie den aktuellen und auch die letzten Pfarrbriefe herunterladen.


22.06.2022

Autowaschaktion

An diesem Wochenende findet endlich wieder die Autowaschaktion unserer Ameland-Ferienlager St. Michael und der Kolpingjugend statt. Holen Sie sich gerne ein Stück Kuchen, während ihr Auto gewaschen wird!Wie immer bei Tankstelle...[mehr]


Friedensgebet

Herzliche Einladung zum Friedensgebet. Immer donnerstags um 19.30 Uhr. Wir beten abwechselnd in St. Michael und St. Marien.

 

 

 

Brief des Bischofs zur Zukunft der Gemeinden in Papenburg

DER BISCHOF VON OSNABRÜCK                                                       Osnabrück, im Juni 2022

Liebe Schwestern und Brüder in den Pfarreien von Papenburg                                                   und in der Pfarreiengemeinschaft Aschendorf-Rhede!

„Gott und den Menschen nahe." Unter diesem Leitwort sind wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten unseren Weg im Bistum gegangen, auch durch die Höhen und Tiefen der letzten Jahre. Und wir Sind weiterhin vielfach herausgefordert. Dabei soll es immer unser Ziel bleiben, die Botschaft des Evangeliums in die heutige Lebenswelt der Menschen und ihre existenzielle Situation zu übersetzen. Die Rahmenbedingungen dafür sind erheblich schwieriger geworden. Dennoch suchen wir auch unter diesen Bedingungen, einen zukunftsträchtigen Weg zu finden, der die (oft harten) Realitäten annimmt und zugleich das Ziel der Verkündigung des Evangeliums nicht aus den Augen verliert. Deshalb machen wir uns heute auf verschiedenen Ebenen Gedanken um die Zukunftsfähigkeit unserer Kirche in Deutschland und vor Ort. In unserem Bistum haben wir vor etwa zehn Jahren entschieden, die Seelsorgeeinheiten überschaubar zu halten im Gegensatz zu vielen anderen Diözesen, die zum Teil riesige Großpfarreien bilden. So gibt es bei uns zur Zeit 72 Einheiten, überwiegend als Pfarreiengemeinschaften, gebildet aus 208 Gemeinden. Schon damals — es war im Jahr 2015 — haben wir geplant, auf die Dauer in unseren Städten eine weitergehende Zusammenarbeit der Pfarreien und Gemeinden einzugehen, um noch mehr Synergiepotenzial zu erzielen, nicht zuletzt für das Zusammenspiel mit der Stadt. Natürlich geht es auch darum, den stark reduzierten Personalressourcen gerecht zu werden, besonders im priesterlichen Dienst und in anderen Leitungsaufgaben. Zu solchen netE1 Überlegungen möchte ich auch Sie heute einladen, denn es ist uns nicht gelungen, für die Pfarrei St. Michael in Papenburg einen Pfarrer zu finden oder eines der alternativen Leitungsmodelle anzuwenden. Die Gremien und das Hauptamtlichenteam vor Ort gehen bereits sehr konstruktiv mit dieser Lage um. Nun ist es an der Zeit, den Fortgang der Überlegungen auf eine noch breitere Basis zu stellen. In den kommenden Jahren wird es für alle Pfarreien im Bistum nötig sein, die Personalentwicklung und die Gebäudeentwicklung auch mit einer pastoralen Profilbildung der Gemeinden zusammen zu denken. Wir kommen um die Prüfung nicht herum, ob es nicht noch mehr sinnvolle Zusammenarbeit geben kann. Aus meiner Sicht ist die Stadt Papenburg einer der Orte, wo dies sinnvoll ist. Die drei Pfarreien St. Antonius, St. Michael und St. Amandus decken das Kommunalgebiet von Papenburg ab und bilden in vielerlei Hinsicht einen gemeinsamen Sozial- und Pastoralraum. Ich halte es für richtig, die Fraget wie wir in Zukunft Kirche sein wollen in Papenburg für die ganze Stadt zusammen zu betrachten. Im Sinne einer „Kirche der Beteiligung" bitte ich darum die gewählten Gremien, in den vier Jahren der kommenden Wahlperiode intensiv zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Gemeindeteams, den kirchlichen Einrichtungen, Vereinen, Verbänden und Gruppierungen ein Bild davon zu entwickeln, wie kirchliches Leben in der Stadt Papenburg fruchtbar bleiben kann und welchen Beitrag wir als Christinnen und Christen in dieser Stadt leisten können. Was sind die frohen Botschaften, die wir mit unseren Mitteln in der Stadt Papenburg einbringen wollen? Eine engere Zusammenarbeit der drei Pfarreien von Papenburg wird auch Auswirkungen auf die übrigen Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Aschendorf-Rhede haben. Ich bitte Sie alle, sich dabei gegenseitig wohlwollend im Blick zu behalten und gleichzeitig auch hier eine Entwicklung vorzunehmen, die den Dörfern und Gemeinden entspricht. Eine strukturelle Neuzuordnung der Pfarreien steht aktuell nicht auf der Tagesordnung, wenngleich solche Fragen während des Prozesses auftauchen können. Wichtiger aber ist, in den kommenden vier Jahren Erfahrungen zu sammeln, wie eine kluge und abgestimmte Entwicklung unserer Kirche mit einem interessierten Blick in den Sozial- und Pastoralraum geschehen kann. Dazu sind Ihre Phantasie und ihr Charisma gefragt und unerlässlich. Lassen Sie uns als Getaufte und Gefirmte, als Gewählte, als Beauftragtet Gesendete und Geweihte gemeinsam daran mitwirken, dass die frohe Botschaft Jesu Christi in Ihrer Region lebendig bleibt! Und lassen Sie uns darauf bauen, dass die Gaben des Heiligen Geistes längst unter uns wirken und wir ihnen eigentlich nur den nötigen Raum geben müssen, In tiefer Verbundenheit grüßt Sie herzlich

Dr. Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück

Die Zukunft unserer Gemeinde